Kategorie: Verstärker
Veröffentlicht am 12. Juli 2009 Zugriffe: 12115
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Fender Twin Reverb Amp, eine Legende, viele Bluesmusiker haben ihn gespielt und er wird immer noch produziert.Eine lange Geschichte

steht hinter den Fender Verstärkern. Wusstest Du, dass Leo Fender mit dem Bau von Gitarrenverstärkern anfing, bevor er die ersten Gitarren baute, K & F war die Bezeichnung dieser Amps und sie wurden im Jahre 1945 bis ca. 1946 produziert.

Diese waren natürlich in Röhrentechnik gebaut, Fender begann erst in den späten 60er Jahren mit solidstate Modellen. Hier einen kleinen Einblick in die Geschichte der Fender-Amps.

Die Typen von Fender Amps

  • K & F
  • Woodie
  • Tweed
  • Blonde
  • Brownface
  • Blackface
  • Silverface
  • II-Serie
  • Rote Knöpfe

K & F
Die ersten Amps waren die K & F-Verstärker, sie waren die ersten Amps. K & F Manufacturing Corporation wurde von Leo Fender und Dok. Kauffman gegründet. In drei verschiedenen Grössen wurden sie mit 1x8, 1x10 und 1x15 Speakern ausgeliefert. Da sie alle sehr selten geworden sind, und nur wenige überlebt haben, sind sie heute ein Vermögen wert.

Woodie
Im Anschluss erfolgten 1946 bis ca. 1947 die Woodie Fender Verstärker. Sie waren die ersten Fender Amps.

Tweed
Fender Tweed-Verstärker wurden erstmals im Jahr 1948 produziert. Das Unternehmen stellte die Produktion im Jahre 1960 ein mit ausnahme der Champ-Serie. Der letzte Tweed Champ ging 1964 in Produktion.

Die Tweeds werden heute von vielen Firmen nachgebaut. Auch Fender legte neue Serien auf. Sie eignen sich hervoragend für den Blues.

Blonde
Zwischen 1960 und 1963 kamen die Blonde Fender Amps auf den Markt. Es gibt verschiedene experimentelle Fender Tweed Amps in blond. Der blonde Tolex wurde das erste mal beim Showman angewendet.

Während die Mehrheit der Amps mit blonde Tolex eingefasst waren, gab es ein paar braune Tolex Amps die beim Bassman angewendet wurden.

Brownface

Die Brownface Fender Verstärker wurden im Jahr 1959 und nicht 1963 entwickelt. In diesem Zeitraum kam die Verwendung von Fender Tolex um die Gehäuse einzufassen hinzu. Die meisten dieser brownface Amps hatten die sehenswerte "Weizen" Kühlergrill Bespannung. Einige waren auch mit einem dunklen Kastanienbraun oder oxblood Grill versehen.

Die Einführung der Stand-alone-Hallspirale Einheit, dem Federhall, kam im Jahr 1961. Der erste  Einbau der Reverb-Schaltung in einen Combo-Verstärker war der 1963 Vibroverb. Andere bemerkenswerte Errungenschaften dieser Zeit waren aber auch die Verlagerung der Topoftheline Modell aus der traditionellen Twin-Amp Serie auf andere Modelle, wie die Vibrasonic Amps Anfang 1960 und auch die blonden Showman Amps im Jahre 1961. Silizium Gleichrichter zur Reduzierung der Hitze und die Recitifiersshaltung der Röhren, sowie die Weiterentwicklung der Vibrato-Schaltung.

Da wäre noch viele Modelle zu erwähnen die, die Geschichte von Fender prägten. Der Meilenstein in der Gitarrenverstärkergeschichte ist sicher der Fender Bassman. Dieser wurde von Marshall nachgebaut und so verändert, dass Marshall sich mit dieser abgeänderten Kopie ebenfalls in die Geschichte der ganz grossen Amp-Hersteller einschreiben konnte.

Der Bassman von Fender, im Jahre 1951 herausgebracht, war eigentlich ein Bassverstärker für den Fender Precision Bass. Jedoch erfreuten sich immer mehr Gitarristen an diesem Verstärker und so konnte er zur Legende werden seines Tones wegen. Ungefähr zu der Zeit, als die Fender Stratocaster Gitarre auf den Markt kam, wurde der Fender Twin Reverb Amp entwickelt. Sein sehr cleaner Ton wird noch heute als unerreicht bezeichnet. Er wurde von unzähligen Bluesmusikern einegesetzt.

Geschrieben von René Grüter

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